Jagderlebnisse - Forsterstube

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Jagderlebnisse 2013


Gut gelaunt starten wir bei denkbar schlechtem Wetter Richtung Pottenstein. Einige Pausen, wir haben ja keinen Stress, viel Gelächter, so erreichen wir am frühen Nachmittag unser Ziel. Ein kühles Helles in unserer Unterkunft und schon kommt Peter unser Jagdkollege und holt einige von uns um ihnen den Ansitzplatz für heute Nacht zu zeigen. Später gehts zu Robert den freundlichen Wirt der Forsterstube, auch Jäger, der uns ein vorzügliches Abendessen serviert. Gutgelaunt werden wir dann gegen 19 Uhr auf unsere Ansitze verteilt. So sitzt jeder für sich allein bis 1 Uhr nachts hellwach , oder wie böse Zungen sagen auch mit geschlossenen Augen,aber leider ist keinem von uns das Jagdglück hold.Ich meinerseits freue mich auf eine heiße Dusche und schlüpfe in mein Bett.Um 9 ist Frühstück angesagt und wie soll es anders sein mit Jägerlatein und viel Spaß verbringen wir den Vormittag. Robert hat in seinem Revier Wildschweine ausgemacht und wir werden am Nachmittag zu einer Riegeljagd eingeladen. Überhaupt gibt sich jeder der vielen deutschen Jagdkollegen Mühe, Spuren zu suchen um uns dann auch an guten Stelln zu platzieren. Wir staunen immer wieder über die Kameradschaft unter den Jagdpächtern, jeder erzählt dem anderen wo er Spuren von Sauen gesehen hat! Kompliment ! So werden wir um 14 Uhr in Reih und Glied rund um einen bewaldeten Hügel aufgestellt. Bald wird aber klar, daß die Sauen nicht mehr in diesem Wald sind, sondern in den nächsten Hügel eingezogen sind. So wird eine Gruppe auf die andere Seite gestellt und es geht auch sofort los. Hunde bellen und Büchsen krachen.Nicht lange und man sagt uns Jagd vorei !Wir treffen uns am Ausgangsort und mit Freude erzählt uns ein Jäger, daß Bernadette aus unserer Gruppe die größte Sau erlegt hat. Nachgeladen hat sie auch noch und 120 Meter hat sie geschossen, am Abend waren es dann schon 150 m,berichtet er voll Begeisterung. Wir freuten uns mit ihr und wieder gings zu Robert in die Wirtschaft. Weiter 3 Sauen fielen im Kugelregen und die wurden gebührend tot getrunken.Vorher werden im hauseigenen Kühlhaus noch die Sauen verarbeitet.Aber langsam, wir mussten ja wieder zum Ansitz und so fuhren wir, nicht recht gerne. denn es wurde immer lustiger, in einen Nachbarort zum Abendessen, Robert hatte Ruhetag und darum die Küche unbesetzt.Heut wird es etwas später bis wir auf unsere Kanzeln kommen.Bei mir tut sich wieder nix. Zurück in die Unterkunft erfahren wir, daß 2 aus unserer Gruppe Waidmannsheil hatten. Zum Glück hatten wir uns am Nachmittag mit einigen Flaschen Bier eingedeckt.Im schmalen Gang der Pension warteten wir auf die glücklichen Erleger, die vorher noch die Beute verareiteten und ins Kühlhaus brachten. So wurde bis 5 Uhr früh bei Speck, Schüttelbrot und Bier Lagebesprechung gehalten,einige mußten nachsitzen bis um 6 Uhr.

Etwas angeschlagen erschienen wir zum Frühstück und einige von uns mußten heute auch schon nach Hause. Zum Kühlhaus und dann gings schwerbeladen Richtung Südtirol. Heute werde ich am Nachmittag meinen Kopfpolster Gesellschaft leisten, aber schon kam die Nachricht ein Nachbarrevier läd uns wieder zu einer Riegeljagd. Ca 25 Jäger warten wieder am Ausgangspunkt und wieder werden wie in Position gestellt.Aber leider kein Schwein in Sicht. Schon um 15 Uhr Jagd aus. So schnell wie möglich verziehe ich mich nun in mein Bett und um 19 Uhr gehts wieder zum Ansitz. Was haben die Schweine denn gegen mich: kein Sau kommt! So gehts mir auch am nächsten Tag und der freundliche Herr im Kühlhaus des Staatsforstes verkauft mir eine Überläufer, den Martin einer der Jagdkollegen erlegt hat. So habe ich mir nun von meinen Jagdkollegen das Prädikat: "Sauenjäger in Lauerstellung " eingeholt. Na ja wenn man solche Freunde hat braucht man keine Feinde und braucht sich über die Schadenfreude keine Gedanken machen


Auf diesem Weg nochmals herzlichen Dank den Jagdfreunden Pottenstein aber auch den Puschtra Jaga für die unvergesslichen Tag.

Bericht und Foto: Annelies Lahner    



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